Halbakt mit Taube

WALTER WOMACKA Halbakt mit Taube (1988)

Farblithographie, Ed 3/25, 29,5 x 40 cm, signiert und datiert 1988, ungerahmt

Preis: 800 EUR
 

WALTER WOMACKA (* 22. Dezember 1925 in Obergeorgenthal, Tschechoslowakei; † 18. September 2010 in Berlin)
Walter Womacka erfährt zunächst eine Ausbildung als Dekorationsmaler von 1940 bis 1943 an der Staatsschule für Keramik in Teplitz-Schönau. Nach Kriegsdienst und Verwundung besucht er ab 1946 die Meisterschule für gestaltendes Handwerk in Braunschweig bei Bruno Müller-Linow. Bedingt durch seine nach Thüringen umgesiedelte Familie, wechselt er 1949 an die Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar. Anschließend setzt er sein Studium von 1951 bis 1952 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden unter anderem bei Fritz Dähn und Rudolf Bergander fort.
1953 wechselt Walter Womacka an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er zunächst als Assistent und ab 1963 als Leiter der Abteilung Malerei arbeitet. Zu seinen heute bekanntesten Studenten gehört Georg Baselitz. 1965 wird er zum Professor ernannt, ab 1968 leitet er die Hochschule 20 Jahre lang. 1968 wird Womacka Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Aufgrund seiner zahlreichen architekturgebundenen Arbeiten im öffentlichen Raum, der Präsenz seiner Arbeiten in Schulbüchern und in Form von Reproduktionen zählt Walter Womacka bis heute zu den bekannten Malern der DDR. Walter Womacka gilt als einer der wichtigsten Vertreter des sozialistischen Realismus in der DDR. Er erhält zahlreiche architekturgebundene Staatsaufträge. So leitet Womacka1968 die künstlerische Gestaltung der Neubauten am Alexanderplatz. Dort entwirft er den 7 × 125 m großen Bildfries Unser Leben am Haus des Lehrers (1964), den Brunnen der Völkerfreundschaft (1970) und das Kupferrelief am Haus des Reisens Mensch und Raum (1971).
Nach 1990 beschäftigt sich Womacka neben Stillleben- und Landschaftsmalerei mit Themen der heutigen (Wegwerf-)Gesellschaft und der angeblich freiheitsbringenden Rolle der USA.  
Quelle: Wikipedia (in Auszügen übernommen oder adaptiert)