Zurück zum Künstler

EUGEN SPIRO

Hier finden Sie alle Bilder, welche sich in unserem Bestand befinden.

Sie haben Interesse an einem der Bilder?

UNVERBINDLICH ANFRAGEN
Kapelle-in-bornes - eugen-spiro - 1931Kapelle-in-bornes - eugen-spiro - 1931

EUGEN SPIRO

Kapelle in Bornes

1931

Öl auf Lwd, 52 x 70cm, signiert. u datiert unten rechts., Rahmen

VERKAUFT

Biografie

EUGEN SPIRO

(*

1874

in

Breslau

,

1972

in

New York

)

Der Maler und Zeichner Eugen Spiro etabliert sich im Berlin der Weimarer Republik als einer der gefragtesten Porträtisten – und als großer Rivale Max Liebermanns. Prominenz aus Kunst, Wissenschaft und Politik wie Gerhart Hauptmann, Max Planck oder der Preußische Kultusminister Carl Heinrich Becker beauftragen ihn. Als Zeichner hält der passionierte Musikliebhaber das hauptstädtische Konzertleben und dessen Protagonisten fest. Darüber hinaus macht er sich als Landschaftsmaler einen Namen. Ab 1925 leitet er gemeinsam mit Charlotte Berend-Corinth – später allein – die Berliner Secession, die damals bedeutendste deutsche Künstlervereinigung. Spiro entstammt der Familie eines jüdischen Kantors in Breslau. Ausgebildet wird er in seiner Heimatstadt bei Albrecht Bräuer und in München bei Franz von Stuck. Nach frühem Aufenthalt in Berlin wirkt er von 1906 bis 1914 in Paris. Jahre, die seine künstlerische Entwicklung wesentlich beeinflussen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges aus Frankreich als „Deutscher“ ausgewiesen und nach Berlin zurückgekehrt, steht er seit Mitte der 1920er-Jahre auf der Höhe seines Schaffens – bis ihn das NS-Regime 1935 ins Exil zwingt. Zufluchtsort ist Paris, wo er zum Präsidenten des Freien Künstlerbundes (Union des Artistes Libres) gewählt wird. 1941 emigriert er schließlich nach New York. In der neuen amerikanischen Heimat übernimmt Spiro erneut Porträtaufträge, darunter Bildnisse von Leo Baeck, dem exilierten Reichskanzler Heinrich Brüning, Martin Buber, Albert Einstein, Georg Friedländer oder Thomas Mann. Ernsthafte Initiativen von deutscher Seite ihn nach 1945 zurückzugewinnen, gibt es nicht. ( auszugsweise aus: Wolfgang Feyerabend und Jan Gehlsen: Der Maler Eugen Spiro)

Seite

Bild vergrößern