

MATHILDE BATTENBERG
CAP BRUN/ TOUON
1914
Öl auf Lwd, 50x61 cm, monogr. Rahmen verso signiert, datiert u bezeichnet
Biografie
MATHILDE BATTENBERG
(*
1878
in
Alzey
,
†
1936
in
Frankfurt am Main
)
Mathilde Battenberg nnimmt ab 1895 privaten Unterricht im Städel-Atelier der Malerin Ottilie W. Roederstein, die zu einer wichtigen Mentorin und Freundin wird. Dank Roedersteins Unterstützung erhält Mathilde Battenberg 1899 ein Stipendium des Städelschen Kunstinstituts für einen Studienaufenthalt in Paris. Dort belegt sie Kurse an der Académie Colarossi bei Charles Cottet, Lucien Simon und Johan Frederik Thaulow. Nach Paris folgen mehrere Reisen (Frankreich, Italien, Niederlande) und 1905 ein längerer Aufenthalt in Berlin. Ab 1907 ist Battenberg als freischaffende Malerin von Porträts, Stillleben und Landschaften in Frankfurt tätig. Sie mietet ein eigenes Atelier am Städelschen Kunstinstitut und beginnt selbst zu unterrichten. Zu ihren Schülerinnen zählen Milli Langebartels und Lilly Hauck. Ab 1900 bis mindestens 1934 ist Battenberg regelmäßig in Ausstellungen vertreten, so etwa in den Jahresschauen des Frankfurter Kunstverein, im Kunstsalon Ludwig Schames (1915, 1917), in der Kunsthandlung J.P. Schneider (1900, 1908), aber auch im Salon de la Société nationale des Beaux-Arts in Paris (1903) und auf der internationalen Ausstellung im Münchner Glaspalast (1907). Sie engagiert sich zudem spätestens ab 1930 in der Frankfurter GEDOK für bessere Ausbildungs- und Ausstellungschancen von Künstlerinnen.
(Quelle: staedel-Museum, digitale Sammlung)